Immunisiert Special: STIKO-Highlights Frühjahr 2026 – Das müssen Sie jetzt wissen!
Shownotes
Willkommen zu einer Spezial-Ausgabe von „Immunisiert“, dem Podcast der Impfakademie. Gemeinsam geben unsere Expertinnen Mirjam Meißner und Loretta Keller einen kompakten Überblick über die wichtigsten Impf-Updates der letzten Monate – von neuen STIKO-Empfehlungen bis hin zu aktuellen Studiendaten und internationalen Entwicklungen. Im Fokus stehen unter anderem die neue Pneumokokken-Indikationsimpfempfehlung, aktualisierte Leitlinien für onkologische Patient*innen sowie eindrucksvolle Langzeitdaten zur HPV-Impfung. Ergänzend beleuchtet die Folge aktuelle Ausbruchsgeschehen, etwa bei Masern oder Meningokokken, und ordnet diese praxisnah ein. Freuen Sie sich auf ein fundiertes Update, das wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich aufbereitet und konkrete Impulse für die Impfberatung im Alltag liefert. Jetzt reinhören und auf dem neuesten Stand der Impfprävention bleiben!
Präsentiert von GSK.
Mehr Informationen gibt es unter www.impfakademie.de „Immunisiert“ richtet sich an medizinisches Personal, im Gesundheitswesen Tätige und Medizinstudierende. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität übernehmen. Das Hören des Podcasts ersetzt keinen Arztbesuch."
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Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer Spezialausgabe von Immunisiert, ihrem Impfakademie-Podcast.
00:00:14: Wir sind wie immer ihr kompakter unterhaltsamer Begleiter rund um das Thema Impfen?
00:00:20: Mein Name ist Mirjam und gemeinsam mit meiner Kollegin Loretta werde ich sie heute durch diese Spezialfolge begleiten!
00:00:27: Und liebe Lorette, magst du direkt einmal das Geheimnis lüften und erzählen worum es denn heute gehen
00:00:32: wird?!
00:00:33: Ja liebe Miriam, das kann ich natürlich sehr gerne machen.
00:00:37: Wir haben heute für sie etwas ganz ganz Besonderes vorbereitet!
00:00:40: Wie du schon gesagt hast eine Spezialfolge zu all den wichtigen STIKO- und Impfabtäts, die es seit unserer letzten Spezialfolge im Dezember des vergangenen Jahres gegeben hat.
00:00:51: Und da hat sich tatsächlich einiges getan!
00:00:54: Ich denke an neue STIKo-Empfehlungen, spannende Studiendaten aber auch Ausbruchsgeschehen in Europa und weltweit – und natürlich auch Themen, die so in Gesprächen mit Patientinnen und Patienten immer wieder regelmäßig für Verunsicherung sorgen.
00:01:16: Bevor wir gleich einen Blick auf die neuen Impfstoffe und Empfehlungen werfen, schauen wir aber erst einmal auf ein anderes viel diskutiertes Thema.
00:01:24: Und zwar das Thema Impfquoten in Deutschland!
00:01:27: Da haben wir tatsächlich in Deutschland wie ich finde ein recht ambivalentes Bild bei den Kindern – da schaut es noch relativ gut aus denn die Impfquoten sind da im Großen und Ganzen auf einem ja relativ hohen Niveau.
00:01:41: Man muss aber auch festhalten an der Stelle, dass es durchaus noch Nachholbedarf gibt und das Impfserien vor allem oftmals viel zu spät abgeschlossen werden.
00:01:50: Ja und bei den Erwachsenen hingegen da sieht die Welt leider ein bisschen anders aus und besonders bei dem Person ab sechzig Jahren sind die Zahlen ehrlich gesagt ziemlich unterirdisch.
00:02:00: Oh ja, auf jeden Fall.
00:02:02: Laut RKI gibt es tatsächlich sehr große Impflücken besonders bei den Impfungen die eigentlich wirklich ganz klar empfohlen sind.
00:02:09: Ein Beispiel dafür?
00:02:11: Bei den Promo-Kocken sind in der Altersgruppe der ab sechzigjährigen nur rund einundzwanzig Prozent vollständig geimpft also circa vier von fünf Personen haben keinen adäquaten Schutz.
00:02:21: Ja, und noch ein schönes Beispiel an der Stelle.
00:02:24: Bei den über-sechzigjährigen ist die Covid-IX Impfquote im Vergleich zur Vorsaison um mehr als ein Drittel zurückgegangen.
00:02:31: Und auch wenn man auf die Influencer-Impfquote schaut sieht man wir haben aktuell den niedrigsten Stand seit siebzehn Jahren.
00:02:38: Das verteilste dabei.
00:02:40: gerade Erwachsene mit Grunderkrankungen sind in dem Rahmen unzureichend geschützt was natürlich umso problematischer ist weil wir inzwischen sehr gut wissen wie hoch das Nutzen dieser Impfung gerade für ältere Personen und auch vulnerable Menschen ist.
00:02:54: Ja, und hier kommt jetzt das neue RKI-Forschungsprojekt im Pressins Spiel!
00:02:59: Denn da geht es nicht nur um diese Zahlen sondern eben auch um das Warum dahinter.
00:03:04: Ja, und vielleicht können wir an dieser Stelle auch erst einmal aufklären wer oder was im Press überhaupt ist.
00:03:10: Im Press ist nämlich ein groß angelegtes Monitoring rund um die Impfakzeptanz in der Allgemeinbevölkerung Und die erste große Erhebung fand jetzt mit über fünftausend vierhundert Teilnehmenden im letzten Oktober statt.
00:03:24: Ein zentrales und wie ich finde auch erstmal sehr positives Ergebnis dabei war dass die Mehrheit der Teilnehrenden schon über ein recht gutes grundlegendes Wissen zur Wirksamkeit und damit auch zu dem Nutzen der Impfung verfügt.
00:03:37: Aber, und das ist jetzt das Entscheidende.
00:03:39: Gleichzeitig gibt es auch sehr große Unsicherheiten gerade in Hinblick auf Impfmythen zum Beispiel bei diesem vermeintlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Allergien oder auch dem Thema überlasten Impfungen denn nicht das Immunsystem was ja viele Eltern gerade beschäftigt?
00:03:55: Ja und hinzu kommt jetzt auch noch die durchschnittliche impfbezogene Gesundheitskompetenz der Teilnehmenden wird dann doch eher als niedrig eingestuft.
00:04:04: Also die Informationen sind da, werden aber teilweise nicht gefunden bzw.
00:04:09: nicht richtig eingeordnet?
00:04:10: Absolut!
00:04:11: Und genau an dieser Stelle kommt dann das sogenannte Sieben-C-Modell ins Spiel und dieses Modell beschreibt insgesamt sieben Gründe aus denen sich Menschen eben nicht impfen lassen angefangen von fehlender Zuversicht über Bequemlichkeit bis hin zu mangelnden Vertrauen.
00:04:28: und für uns in der Praxis bedeutet das Nicht nur informieren sondern übersetzen einordnen und vor allem proaktiv ansprechen.
00:04:37: Und das ist gerade bei Impfungen, die oft aufgeschoben werden besonders wichtig wie zum Beispiel bei der eben erwähnten Pneumokockenimpfung.
00:04:45: neben denen nämlich viel zu niedrigen Impfquoten bei den Personen über sechzig sieht man an dem Beispiel auch besonders schön dass wenn die Impfung verabreicht wird das oftmals viel zu spät passiert.
00:04:56: ja Und unter anderem darum haben wir als Impfakademie es uns eben zum Ziel gemacht, die wissenschaftlichen Informationen kompakt und leichtverständlich aufzuarbeiten.
00:05:05: Update Pneumokoppen!
00:05:08: Und damit legen wir jetzt auch direkt los und starten wollen wir an dieser Stelle mit den Pneumokokken, denn die aktuellen Fallzeiten zeigen wieder sehr deutlich.
00:05:18: Pneumeokokke sind nach wie vor eine relevante Bedrohung – und das v.a.
00:05:22: für Säuglinge, ältere Erwachsene und Menschen mit Grunderkrankungen.
00:05:27: Die Liste an Risikofaktoren für Komplikationen wie z.B.
00:05:30: eine invasive Pneuma-Kockenerkrankung ist wirklich lang von Immuneffekten über chronische Herzlungen bis hin auch zu beruflichen Risiken wie das Schweißen oder eben anatomischen Besonderheiten, wie ein Kochlehrimplantat oder eine Likorfistel.
00:05:48: Aber Loreta vielleicht magst du uns auch zunächst einmal erzählen, wie die bisherige Pneumokocken-Impfeempfehlung denn aussieht?
00:05:54: Sehr gerne, das kann ich machen.
00:05:56: Geimpft sollen ja vor allem Personen werden die eine erhöhtes Risiko für eine invasive Pneumokrockenerkrankung haben und das sind zum einen die Säuglinge und die Personen ab sechzig Jahren – für sie gibt es diese Standard-Impfempfehlung!
00:06:09: Ja, und die sieht so aus dass Säugslinge im Alter von zwei, vier und elf Monaten die Grundimmunisierung erhalten sollen und zwar mit einem dreizehn oder fünfzehn valenten Konjugat im Stoff also PCV-III oder Fünfzehn Und alle Personen ab sechzig bekommen eine einmalige Impfdosis mit dem zwanzigvalenten Konjugatimpfstoff PCV-Zwanzig.
00:06:31: Ja und jetzt hattest du ja gerade auch schon die verschiedenen Risikogruppen aufgeführt, natürlich sollen auch diese eine Impfung erhalten – sogenannte Indikationsimpfungen!
00:06:40: Und da galt bisher das alle Erwachsenen mit erhöhtem Risiko auch einmalig dieses Impfstoffdosis des zwanzichvalentten Konjugadimpfstoffs.
00:06:51: Einzig die Kinder und Jugendlichen, die ein erhöhtes Risiko haben – also die Personen ab zwei Jahren.
00:06:56: Die bekamen bisher noch eine sequenzielle
00:06:58: Impfung.".
00:06:58: Ganz genau, das war bis vor Kurzem genauso der Fall.
00:07:02: Hier tritt nun aber die Änderung der Stikoindikationsempfehlung vom achtem Januar zwanzig sechsundzwanzig in Kraft welche Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis siebzehn Jahren mit speziellen Risikofaktoren betrifft.
00:07:15: Und die wichtigste Botschaft an dieser Stelle Die sequenzielle Impfung so wie du sie gerade vorgestellt hast, die entfällt.
00:07:22: Stattdessen wird das Impfschema auch bei den Kindern und Jugendlichen jetzt deutlich vereinfacht.
00:07:27: Und genauer gesagt soll nun auch Kinder- und Jugendliche im Alter von zwei bis siebzehn Jahren mit einem erhöhten Risiko einmalig Pneumokocken-Conyogard-Impfstoff und zwar dem zwanzig Walenten, also PCV-zwanzig geimpft werden.
00:07:41: Und an der Indikationsempfehlung für die Erwachsenen – also ab achtzehn Jahren – da ändert sich jetzt erst einmal
00:07:46: nichts.".
00:07:47: Ja, und jetzt fragt man sich vermutlich warum das so ist?
00:07:50: Also ich habe mich das auf jeden Fall gefragt!
00:07:52: Die STIKO begründet diese neue Empfehlung sehr klar... Die Zahlen geben ja bei diesen Konjugat-Impfstoffen immer an, wie viel entsprechende Serotypen erfasst sind.
00:08:09: Und außerdem – und das ist für die Praxis wirklich goldwert!
00:08:12: PCV-Zwanzig bietet im Vergleich zu PPSvIII also dem Polysacherritmstoff der bisher in der sequenziellen Impfung verwendet wurde ein besseren und länger anhaltenden Schutz und ist laut STIKO ebenso wirksam als die frühere sequenzielle Impfung aber natürlich mit weniger Terminen.
00:08:30: Weniger Termine heißt eben auch weniger organisatorischer Aufwand und oft auch bessere Impfquoten.
00:08:37: Und jetzt bekommen wir natürlich oft die Frage, wann diese Impfung nach vorherrigen Impfungen erfolgen darf und ob weitere Auffrischimpfungen nötig sind wie das früher der Fall war?
00:08:48: Ja, und die Frage oder die Fragen sind in der Tat auch mehr als berechtigt da man sich hier wirklich verschiedene Konstellationen auch anschauen muss.
00:08:55: Wenn wir jetzt also mit dem Dreiundzwanzigvalenten-Polisacheriet-Impfstoff geimpft haben dann sollte an dieser Stelle ein Abstand von mindestens sechs Jahren eingehalten werden.
00:09:06: es gibt aber auch eine Ausnahme wenn der Patient oder die Patientin zum Beispiel eine schwere Immunsubression hat Dann kann man den Abstand nämlich auf bis zu einem Jahr verkürzen.
00:09:17: andere Pneumokrokenkonjugat-Impfstoffe eingesetzt wurden, zum Beispiel der Dreizehn oder der Fünfzehnvalente.
00:09:23: Auch dann sollte ein Abstand von mindestens einem Jahr eingehalten werden.
00:09:27: Aber das Schöne ist wenn denn mit PCV zwanzig geimpft wurde, sieht es nach aktueller Datenlage so aus dass wir erst einmal keine weiteren Auffrischimpfungen mehr benötigen.
00:09:39: Ja, und das macht es in der Praxis tatsächlich deutlich einfacher.
00:09:42: Vor allem da jetzt alle Personen ab zwei Jahren mit Indikation einfach das gleiche Impfschema bekommen!
00:09:51: Ein weiteres echtes Highlight unserer Updates heute ist die aktualisierte AGIHO-DGHO-Leitlinie zum Impfen bei onkologischen Erkrankungen.
00:10:01: Diese wurde in diesem Jahr ganz hochgangig im Lancet Oncology publiziert und war auch bitter nötig, denn die letzte Version ist tatsächlich von zwei tausend achtzehn.
00:10:10: Und wenn wir uns jetzt mal überlegen was sich in der Zeit alles getan hat vor allem eben mit einem Fachgebiet wie der Onkologie ich denke da an neue Therapien Neue Impfstoffe Wir hatten eine ganze Pandemie in der Zeit mit vielen, vielen Erfahrungen zum Impfen.
00:10:24: Und ja daher wurde es jetzt einfach höchste Zeit für eine Aktualisierung mit dem Fokus auf diese moderne
00:10:30: Präzisionsmedizin.".
00:10:39: und neue Sticko-Empfehlungen sind ausgesprochen worden.
00:10:42: Und daher war eine Aktualisierung der Leitlinie jetzt definitiv auch sehr sinnvoll.
00:10:46: zum jetzigen Zeitpunkt, und laut dieser neuen Leit Linie wird z.B.
00:10:51: ab sofort der jährliche COVID-IX Booster für alle onkologisch erkrankten Personen empfohlen ebenso wie die eben besprochene Pneumokrockenimpfung mit dem zwanzigvalenten Konjugat im Stoff.
00:11:03: Besonders wichtig ist auch die Impfung gegen RSVs alle Erwachsenen mit Humorerkrankungen mit aufgeführt und explizit empfohlen.
00:11:14: Damit orientiert sich die Leiblinie recht stark an den aktuellen Stiko-Empfehlungen, sie geht teilweise aber tatsächlich sogar darüber hinaus.
00:11:23: Ein schönes Beispiel ist dann der Stelle die RSV-Impfung, denn da wissen wir ja, die STIKO Indikationsimpfempfehlung schließt Personen mit schweren Grunderkrankung ab einem Alter von sechzig Jahren ein.
00:11:35: Und die Leitlinie, die geht ein bisschen weiter und zwar im Rahmen der Zulassung.
00:11:40: Und empfiehlt für onkologische Patientinnen die RSV-Impfung bereits ab achtzehn Jahren.
00:11:45: Die Empfehlung – das ist auch ganz interessant – werden in der Leit Linie übrigens auch genau aufgeschlüsselt zum Beispiel für solide Tumore, für akute Leukämien, Lymphome, multiple Myolome sowie auch für Rewaxinierung nach z.B.
00:12:00: Stammzeltransplantation oder einer Kratizelltherapie.
00:12:04: Und das ist ja gerade angesprochen.
00:12:05: ganz interessant, auch neue spezifische Therapien wurden hiermit angeführt und die entsprechenden Empfehlungen mit neu aufgenommen.
00:12:14: Ja du sagst es!
00:12:15: Besonders praxisrelevant finde ich auch dass sehr klare Aussagen zum Impfzeitpunkt getroffen wurden.
00:12:21: Dringliche onkologische Therapie wie die meisten onkologistischen Therapier sind dürfen nämlich nicht wegen eines unvollständigen Impfstatus verzögert werden.
00:12:30: Aber sollte der Beginn dann doch nicht so dringlich sein, zum Beispiel bei einer sehr langsam fortschreitenden Erkrankung?
00:12:36: Dann gilt Impfstatus vor Herprüfen und falls möglich noch aktualisieren.
00:12:41: Aber auch wenn man das nicht schafft was ja in den meisten Fällen so ist, dann dürfen Todstimpfstoffe auch unter laufender Therapie sicher erfolgen.
00:12:49: da gibt die Leitlinie also hier nochmal sehr viel Sicherheit.
00:12:52: Lebend-Impfstoffen sind aber kontraindiziert Und da müssen auch zum Therapie beginnen und zum Ende gewisse Zeitabstände eingehalten werden, um die PatientInnen zu schützen.
00:13:02: Ja aber wir haben ja gerade schon gesagt, die Todimpfstoffe dürfen unter laufender Therapie erfolgen?
00:13:07: Da ist immer so ein bisschen die Frage wie es dann die Wirksamkeit?
00:13:11: Die kann natürlich etwas reduziert sein.
00:13:13: Das heißt, die Patienten können teilweise trotzdem an der Erkrankung erkranken aber und das ist das höhere Ziel.
00:13:20: Sie erkranken nicht mehr so schwerwiegend sie müssen in den meisten Fällen nicht ins Krankenhaus und sie verstärben glücklicherweise in den Meisten fällen auch nicht daran.
00:13:27: also dieses höhere ziel dieser Nutzen der Todimpfung überwiegt daher dem gewissen reduzierten Wirkungsmaximum deutlich
00:13:35: Absolut.
00:13:36: Und daher betont die neue Leitlinie ja auch noch einmal nicht nur die Patientinnen und Patienten selbst, sondern auch enge Kontaktpersonen sowie das medizinische Personal tragen hier die Verantwortung und sollten entsprechend auch wirklich umfassend geimpft sein.
00:13:51: Die Autorin der Leitlinge weisen zudem auch nochmal darauf hin wie effektiv Impfungen lebensbedrohliche Infektionen in eben diesen Patientengruppen verhindern können.
00:14:01: Das zeigt, wie ich finde, noch einmal die Wichtigkeit von präventiven Strategien gerade in der Onkologie und stellt klar, dass alle behandelnden von onkologischen Patientinnen für die Empfehlung und vor allem für die Umsetzung bei den Patienten selbst und nahen Kontaktpersonen verantwortlich sind.
00:14:19: Ja
00:14:19: das ist auf jeden Fall auch ein sehr wichtiger Punkt weil hier herrscht ja oft sehr große Unsicherheit wer es denn jetzt zuständig was das Impfen von Tumor-PatientInnen betrifft?
00:14:29: Update HPV.
00:14:32: Nun kommen wir zu einem der positivsten Themen, wie ich finde dieser Spezialfolge.
00:14:37: Nämlich den neuen Daten zur HPV-Impfung!
00:14:40: Hier liefern uns nämlich verschiedene Studien aus Schweden ganz beeindruckende Langzeitdaten mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu achtzehn Jahren.
00:14:49: Ganz richtig, in einer landesweiten registerbasierten Kohortenstudie mit insgesamt über neunhundertsechsenzwanzig tausend Mädchen und Frauen hat sich zum Beispiel gezeigt das Risiko für ein invasives Cervix-Karzinom war bei Geimpfenfrauen um neunundsebzig Prozent reduziert im Vergleich zur Ungeimpften wenn die Personen dem siebzehnten Lebensjahr geimpft wurde.
00:15:12: Besonders bemerkenswert dabei ist eben diese Langzeitwirkung, der Schutz blieb nämlich in den Studien über dreizehn bis fünfzehn Jahre stabil also ein klarer Hinweis auf eine lang anhaltende Wirksamkeit.
00:15:24: und wie du eben schon gesagt hattest zeigt sich der größte Effekt einfach bei den Personen, die in jüngerem Alter schon geimpft wurden.
00:15:30: Also insbesondere vor dem siebzehnten Lebensjahr.
00:15:34: Aber es gab auch eine siebenunddreißig prozentige Risikoreduktion für Zerwexkarzinome beipersonen, die erst ab siebzen Jahren geimpf worden.
00:15:41: Und das Bild wird durch eine weitere große schwedische Studie, die wirklich hochrangig publiziert wurde ergänzt und in dieser Studie wurde gezeigt dass auch hochgradige intraepitheliale Neoplasien der Vulva um rund sieben und dreißig Prozent reduziert werden.
00:15:59: Aber auch hier gilt der Grundsatz, je früher die Impfung stattgefunden hat, desto größer ist letztendlich auch der
00:16:05: Schutzeffekt.".
00:16:06: Und ich finde, diese Daten zeigen wirklich sehr eindrucksvoll was organisierte Impfprogramme so leisten können.
00:16:12: Was für einen Effekt die haben!
00:16:13: In Schweden lag nämlich die Impfquote bei etwa siebzig Prozent und das ist ein Wert von dem wir in Deutschland noch meilenweit entfernt sind.
00:16:21: hier sind aktuell nämlich nur fünfundfünfzig Prozent der fünfzehnjährigen Mädchen und sogar nur sechsund dreißig Prozent der Jungen vollständig geimpft.
00:16:29: Und das ist besonders tragisch, denn natürlich können auch Männer an HPV-assoziierten Tumorerkrankungen erkranken.
00:16:36: Die HPV Impfung stellt damit eine Impfung dar, bei der wir heute schon sehen können dass Krebserkrankung tatsächlich durch Impfung verhindert werden kann.
00:16:44: Und genau darum haben wir in Deutschland ja auch eine bereits lang bestehende Stikoimpfempfehlung.
00:16:50: Und laut dieser Stiko-Impfempfehlungen sollen alle Mädchen und alle Jungs im Alter von neun bis vierzehn Jahren gegen HPV geimpft werden, und verpasste Impfung die sollten dann spätestens bis zum Alter von siebzehn Jahre nachgeholt werden.
00:17:05: In Einzelfällen kann man auch darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist eine Impfung im Erwachsenenalter zu geben.
00:17:10: Da würde ich aber empfehlen, entsprechend mit der jeweiligen Krankenkasse vorab die Kostenübernahme abzuklären.
00:17:16: Gut, dass du das erwähnst.
00:17:17: Das werden wir ja häufig gefragt, ob diese Erwachsendenperson sich noch impfen lassen können und ich würde sagen, bei der Krankenklasse schadet sicher nicht zugelassen sind die Impfstoffe für Erwächsende auf jeden Fall.
00:17:32: Am Anfang der Folge haben wir ja die teilweise sehr geringen Impfquoten besprochen und ein besonders ausdrückliches Beispiel für die Folgensinkner-Impfquoten sind aktuell die Masern.
00:17:43: Diese sind nämlich nicht nur in Europa, sondern weltweit wieder auf dem Vormarsch.
00:17:48: Ja da gibt es wirklich richtig dramatische Zahlen!
00:17:51: Österreich hat Ende Januar diesen Jahres sogar den WHO-Status Elimination der Masern verloren.
00:17:57: Allein im Jahr ist es mehr als in all den Jahren zuvor.
00:18:09: Und auch Belgien, Niederlande und die USA verzeichnen teils massive Fallzahlen.
00:18:14: In den USA wurden zum Beispiel allein im Januar diesen Jahres fünfundhundertundachtzig neue Masernfälle gemeldet – und im Vorjahr gab's sogar drei Todesfälle!
00:18:23: Das ist wirklich schrecklich und besonders tragisch an den Fällen.
00:18:26: Betroffene sind vor allem ungeimpfte Kinder, insbesondere im Alter von unter fünf Jahren.
00:18:32: Und ich finde das Zeit nochmal sehr eindrücklich.
00:18:34: Masern sind eben keine harmlose Kinderkrankheit.
00:18:38: Sie können zu schweren Komplikationen führen – und das eben insbesondere bei Säuglingen, Schwangerinnen und auch immunsupremierten Personen.
00:18:45: Genau und damit schließt sich jetzt eben auch wieder der Kreis zur Onkologie-Lightlinie.
00:18:50: Gerade Immungeschwächte, Patientinnen und Patienten sind ja sehr gefährdet und Masern sind potenziell lebensbedrohlich genau wie bei den anderen Gruppen die du eben erwähnt hast und deswegen betont die Onko-Lightslinie eben auch ganz... explizit die Bedeutung des Umfeldschutzes.
00:19:05: Also ein vollständiger Masernmumsröteln-Impfschutz für die Kontaktpersonen und für das medizinische Personal, gerade da die Person mit Immunsuppression selber bzw auch die ganz Kleinen eben noch nicht mit dieser Lebendimpfung geimpft werden dürfen.
00:19:20: Und genauso wichtig ist die Impfung natürlich aber für alle anderen Personengruppen mit
00:19:24: Indikation.".
00:19:26: Das ist in der Tat so.
00:19:27: Und darum haben wir in Deutschland nicht nur eine entsprechende Stiikou-Impfempfehlung, sondern auch das Masernschutzgesetz und die Stiiko, die empfiehlt die Impfung gegen Masern als Standardimpfung allen Säuglingen im Alter von elf und fünfzehn Monaten.
00:19:43: Wenn Kinder eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen wollen, dann muss dieser Impfschutz eben laut Masern Schutzgesetz auch vollständig zum Zeitpunkt des Ganges in die Gemeinschaftseinrichtung gegeben sein.
00:19:56: Und aktuell ist das aber nicht ganz so, denn wenn man einmal auf die Impfquoten drauf schaut dann sieht man bei den Kindern im Alter von zwei Jahren da liegen wir erst bei seventy- acht Prozent und das zeigt ja ganz schön Die Masernimpfungen werden zwar oftmals gegeben Aber die Impfserie wird halt oft viel zu spät abgeschlossen.
00:20:15: Es gibt darüber hinaus aber auch noch eine Empfehlung für Erwachsene.
00:20:19: Und zwar sollen alle Erwachsenen, die nach neunzehntundanziebzig geboren sind und die bisher nicht oder auch nur unvollständig gegen die Masern geimpft wurden einmalig gegen den Masern nochmal geimpfet werden.
00:20:31: Weitere Indikation zur Impfung sind beispielsweise berufliche Tätigkeiten in medizinischen Einrichtungen oder auch in Einrichtung der Pflegen Und man sieht ganz schön Masernausbrüche Sinn, damit letztendlich kein medizinisches sondern ein präventives Problem.
00:20:47: Das zeigt einmal mehr wie Fragil der Gemeinschaftsschutz doch auch tatsächlich ist.
00:20:56: Und ein weiteres Beispiel für einen fragilen Gemeinschausschutz ist das was Anfang des Jahres sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt hat nämlich ein Meningokockenausbruch in Südengland genauer gesagt nach einer Party in einem Club in der Region kennt.
00:21:10: Und dieser Ausbruch ist in mehrfacher Hinsicht sehr ungewöhnlich.
00:21:13: Es wurden auf jeden Fall zwanzig Fälle invasiver Meningocockenerkrankungen mit der Serokruppe B bestätigt und dazu kamen noch mehrere Verdachtsfälle, was hier besonders tragisch ist – das haben sie vielleicht auch in den Medien gelesen – zwei junge Menschen sind nach dem Club besucht tatsächlich an einer Meningitis
00:21:30: verstorben.".
00:21:31: Und was die britischen Gesundheitsbehörden besonders alarmiert hat, war die hohe Fallzahl in sehr kurzer Zeit.
00:21:38: Die dann auch offenbar auf ein einziges Ergebnis zurückzuführen ist Und die Reaktionen waren auch entsprechend massiv und umfangreich.
00:21:46: Es gab zum einen eine antibiotische Post-Expositionsprophylaxe für die Clubbesucher und Studierenden, das Ganze kombiniert mit einem gezielten MenB-Impfprogramm.
00:21:56: Genau!
00:21:57: Alle Clubbesuchers sowie deren mögliche Kontaktpersonen bekamen diese Postexpositionsprophylachse.
00:22:03: Das war wirklich eine massive Anstrengung.
00:22:06: im März wurden alleine rund Neuntausend Menigokokken-B-Impfungen durchgeführt und über zwölftausend sechshundert Personen wurden mit Antibiotika behandelt.
00:22:15: Ja, bei uns hier in Deutschland und den anderen Ländern kam dann natürlich die Frage auf welche Gefahr besteht denn für uns?
00:22:23: Aber da stufte die ICDC das Risiko glücklicherweise als sehr gering ein – es gab also keinen Anlass für Panik oder generelle Reisebeschränkungen Aber eine Betonung auf der Impfung für die Indikationsgruppen.
00:22:35: Gleichzeitig zeigt dieser Ausbruch aber auch sehr eindrücklich, wie schnell sich invasive Meningokockenerkrankungen entwickeln können und vor allem, wie schwer wegen sie auch verlaufen können selbst bei jungen und gesunden Menschen.
00:22:47: Und ein Aspekt den man hier nicht außer Acht lassen darf – die Meningokocken B-Impfempfehlung in England gibt es erst seit etwa zehn Jahren bedeutet im Endeffekt die betroffenen Jungen Erwachsenen oft einfach zu alt, um von dieser Impfung beziehungsweise dem Impfprogramm zu profitieren.
00:23:05: Genau!
00:23:06: Das macht nämlich diesen Fall besonders lehrreich.
00:23:08: Impfprogramme wirken aber eben nur für diejenigen, die sie auch erreichen und für uns in Deutschland.
00:23:14: in der Praxis heißt das ganz klar – Die bestehenden STIKO-Empfehlungen zum Enden gegucken sollten konsequent umgesetzt werden.
00:23:21: Die STIKO empfiehlt ja die Grundimmunisierung gegen Meningokocken der Serogruppe B für alle Säuglinge im Alter von zwei, vier und elf Monaten sowie die Nachholimpfung bis zum fünften Geburtstag.
00:23:33: Außerdem – und das wissen alle, die bereits unsere letzte Specialfolge angehört haben – wird die einmalige Meningococken-ACWY-Impfung am Alter von zwölf bis vierzehn Jahren empfohlen mit einer Nachholümpfung Und bei besonderen Settings, z.B.
00:23:49: bestimmten Reisen, Auslandsaufenthalten oder auch gewissen Grunderkrankungen lohnt sich der individuelle Blick auf den Impfstatus.
00:24:00: Bleiben wir beim Thema Reise.
00:24:02: Ein ganz anderes aber zunehmend relevantes Thema ist das Dengifieber, insbesondere eben im Kontext von Reisen und Dengi ist ja längst keine Randphänomen mehr.
00:24:13: die zwölf Monats-Melderaten in Europa, die reflektieren nämlich ganz schön die Bedeutung importierter Infektionen wie eben unter anderem Denghi vor allem bei rückreisenden Ausendemiegebieten.
00:24:25: Ja und hier es sehr spannend dass es in diesem Zusammenhang neue Langzeit wirk zu Denge-Impfstoffen gibt.
00:24:32: Und mittlerweile liegen Daten von bis zu fifty vier Monate nach der zweiten Dosis vor und zusätzlich jetzt auch Ergebnisse zur Wirksamkeit einer Boosterimpfung, die vier bis vierenhalb Jahre Nachgrundimmunisierung durchgeführt wurde.
00:24:46: Und diese Daten zeigen – Die Gesamteffektivität der Impfung steigt nach der Boostergabe noch mal deutlich an, insbesondere für bestimmte Serotypen wie den Ge II.
00:24:56: bei den anderen Serotypern ist es eher ein heterogeneres Bild.
00:24:59: Ja, das sind wirklich spannende Daten die auch sicherlich noch einmal mehr Sicherheit im Umgang mit der Dengeimpfung vermitteln.
00:25:06: Beim Thema dengeempfung lohnt sich aber auch immer einmal der Blick in die Empfehlung der DTG.
00:25:12: Die empfehlt die Impfung nämlich gar nicht so pauschal, sondern gezielt vor allem für Personen, die A in Denkiendemie-Gebieten aufgewachsen sind und dort lange gelebt haben.
00:25:23: B – Für Langzeitreisende und C – Für Menschen, die individuelle Risikofaktoren haben wie zum Beispiel eine chronische Herzlungen oder Nierenerkrankung oder Diabetes oder sogar Adipositas.
00:25:35: Ja und oft fragt man sich natürlich, wie ist es denn mit kurzfristig geplanten Reisen, wo nicht die vollständige Grundimmunisierung vor Abreise geschafft werden kann.
00:25:44: Und da gibt es auch praxisnahe Hinweise der DTG dazu?
00:25:48: In bestimmten Fällen kann es nämlich durchaus gerechtfertigt sein, die Impfserie zu beginnen – auch wenn die zweite Impfung nicht mehr vor der Abreise verabreicht werden kann!
00:25:56: Vorausgesetzt natürlich wie immer, die Betroffenen werden gut
00:26:00: aufgeklärt.".
00:26:01: Und wichtig ist dann eben klar zu kommunizieren, dass die vollständige Grundimmunisierung entscheidend ist und wo im Zweifel auch im Ausland die Imps-Serie vervollständigt werden kann.
00:26:12: Damit ist Denki ein super Beispiel für individualisierte Reiseimpfberatung denn Nutzen und Risiko müssen sauber abgewogen werden.
00:26:21: eine wirkliche Standardlösung gibt es hier tatsächlich nicht.
00:26:24: Die STIKU, nämlich zum Beispiel, empfiehlt die Dengui-Impfung übrigens allen Personen ab einem Alter von vier Jahren.
00:26:32: Und das ist wichtig an amnestisch eine labordiagnostisch gesicherte Denguinfektion durchgemacht haben und dann eben wieder in ein Denki-Endemiegebiet reisen, dort voraussichtlich ein erhöhtes Expositionsrisiko haben.
00:26:46: Personen die in der Vergangenheit noch keine Dengivirusinfektion hatten also sogenannte denginaive Personen für diese spricht die STIKO auf Grundeben der gegenwärtig noch limitierten Datenlage keine allgemeine Empfehlung aus.
00:27:01: Update FSME
00:27:03: Ja.
00:27:04: und ein weiteres Thema, was oft unterschätzt wird gerade weil es so alltäglich wirkt ist die FSME.
00:27:10: Also die Frühsommer Mendingoencefalitis.
00:27:13: Und FSME ist auch ein gutes Beispiel dafür dass relevante Infektionsrisiken gar nicht immer am anderen Ende der Welt liegen sondern manchmal auch wirklich direkt vor unserer Haustür im eigenen Garten beim Spaziergang oder beim Joggen im Wald.
00:27:27: Ganz richtig!
00:27:28: FSME wird nämlich durch Zecken übertragen und kann unter anderem zu schweren neurologischen Verläufen führen mit Meningitis, Encephalitis oder auch bleibenden Vollgeschehen.
00:27:40: Und was viele an dieser Stelle unterschätzen eine kausale antivirale Therapie gibt es eben nicht.
00:27:45: das heißt die Behandlung einer schweren FSME-Infektion ist immer rein symptomatisch und das zeigt noch mal wie wichtig daher die Prävention mittels einer Impfung ist.
00:27:56: Ja und wenn man jetzt sich fragt, habe ich denn ein Risiko?
00:27:59: Dann kann man dazu sagen dass die FSMG-Risikogebiete zwar regional begrenzt sind aber die Erkrankung ist schon häufig und breitet sich auch aus.
00:28:08: Und in Deutschland sind insbesondere Süddeutschlandteile von Bayern Baden-Württemberg aber auch viele weitere Regionen als Risikoggebiete ausgewiesen.
00:28:17: Und die sind auch nicht statisch, sie verändert sich nämlich.
00:28:20: Sie weiten sich aus und das liegt unter anderem an Klimaveränderungen aber eben auch an veränderten Zeckenpopulationen.
00:28:27: Erst in diesem Jahr sind wieder zwei neue Gebiete dazugekommen, nämlich der Landkreis Notzachsen und Halle.
00:28:33: Wichtig für die Praxis an dieser Stelle ist noch FSME ist keine Reiseerkrankung im klassischen Sinne.
00:28:39: Es reicht wirklich regelmäßig in einem Risikogebiet draußen aktiv zu sein, beruflich oder privater Natur.
00:28:46: Das heißt das betrifft also nicht nur Förster und Landwirte sondern auch Spaziergänger Gartenbesitzer Kinder die auf Spielplätzen unterwegs sind oder alle die gerne Sport im Freien machen und gern Wandern oder Radfahren gehen.
00:29:00: Ja damit sind wir ja im Prinzip alle betroffen.
00:29:03: aber jetzt kommt die gute Nachricht auch gegen FSME kann geimpft werden Und die Impfstoffe sind guter Probe, werden seit sehr vielen Jahren eingesetzt und zeigen auch eine hohe Schutzwirkung nach der vollständigen Grunddemonisierung.
00:29:26: Richtig und wichtige Zeitpunkt für die aktive Ansprache, denn hier sehen wir wieder ein klassisches Muster aus dem Impressprojekt welches wir ja eingangs besprochen haben.
00:29:36: Die Erkrankung ist bekannt der Impfstoff ist verfügbar aber die Impfung wird häufig vergessen verdrängt oder eben aufgeschoben.
00:29:44: Ja und deswegen ist es am besten, wenn die FSME-Impfberatung gar keine lange große Diskussion ist sondern eher ein Anstoß zur Erinnerung.
00:29:52: Sie leben hier – wie ist das denn eigentlich mit ihrem FSME Impfschutz?
00:29:56: Und ein kurzer Blick in den Impfpass kann auch hier wie bei dem anderen Themen eine sehr, sehr große Wirkung haben und im Besten Fall eine schwere Erkrankung verhindern!
00:30:07: Und weil wir uns es ja vorgenommen haben, auch den Impfmüten an den Kragen zu gehen, haben wir zum Schluss noch ein wichtiges Thema mitgebracht.
00:30:15: Und zwar ein Thema das im Gespräch immer wieder mal auftaucht – Aluminium als Adjuvanz.
00:30:21: Ohja!
00:30:22: Aluminio wird nämlich tatsächlich seit über neunzig Jahren als Wirkverstärker in Impfungen eingesetzt.
00:30:28: Das heißt, wir haben eine umfangreiche Langzeiterfahrung.
00:30:31: Aber Aluminium ist nicht nur ein Impfstoff, es ist eigentlich allgegenwärtig.
00:30:35: Wir finden das in der Nahrung im Wasser und in der Luft quasi
00:30:38: überall.".
00:30:39: Und hier kommt jetzt der entscheidende Vergleich!
00:30:42: Die lebenslange Aluminumaufnahme über die Ernährung ist nämlich neununddreißig bis zweihundertdreißig mal höher als die aus Impfstoffen….
00:30:50: Darüber hinaus schneidet der Körper auch fünfzig bis siebzig Prozent des aufgenommenen Aluminiums grundsätzlich innerhalb von vierundzwanzig Stunden wieder aus.
00:30:59: und ganz, ganz wichtig an dieser Stelle.
00:31:01: Es gibt keine Evidenz für Autismus, Alzheimer oder sonstige neurologischen Schäden aufgrund einer Aluminium Exposition aus Impfstoffen.
00:31:11: Wir können also hier festhalten es gehen keine gesundheitlichen Risiken von den in Impfstoff enthaltenen Mengen an Aluminium aus.
00:31:19: Ja, das waren doch wirklich sehr klare abschließende Worte, liebe Miriam!
00:31:26: Damit sind wir nämlich am Ende unserer ersten Spezialfolge, und hoffen wir konnten Ihnen ein kompaktes unterhaltsames Update zu den wichtigsten Impfnews des Jahres geben.
00:31:38: Und wer jetzt noch mehr Details zu den aktuellen Impfermpfehlungen und Hintergründen erfahren will der kann gerne einmal auf unserer Website www.impfakademie.de vorbeischauen.
00:31:49: Und ich darf auch schon einmal ein kleines Geheimnis lüften.
00:31:52: In zwei Wochen startet unsere neue Podcaststaffeln, impfen in besonderen Situationen wo wir uns hochkarätige Expertinnen ins Podcaststudio eingeladen haben um mit ihnen das Impfen bei Personen mit bestimmten Grunderkrankungen zu besprechen.
00:32:08: Das sollten sie sich auf jeden Fall nicht eingehen lassen.
00:32:10: Auf jeden Fall und um die neue Staffel nicht zu verpassen, abonnieren Sie am besten direkt unseren Podcast immunisiert.
00:32:17: Und natürlich freuen wir uns auch immer wenn sie uns mit einer fünf Sterne Bewertung belohnen!
00:32:21: Also eine schöne Zeit Ihnen
00:32:23: und bis zum nächsten Mal!
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