Impfen in der Schwangerschaft: Mutter und Kind von Anfang an schützen

Shownotes

Eine Schwangerschaft verändert das Immunsystem und erhöht das Risiko für schwere Infektionen bei Mutter und Kind. Zum Staffelfinale spricht Kirstin mit ihrer Co-Hostin Dr. med. Loretta Keller, die viele Jahre in der Gynäkologie gearbeitet hat, über das Impfen bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit. Erfahren Sie, warum die Influenza- und die Pertussis-Impfung in jeder Schwangerschaft empfohlen sind, wie der Nestschutz Neugeborene schützt und wie Sie häufigen Sorgen in der Impfaufklärung begegnen. Zudem klärt die „Frage der Woche“, ob als Kind gegen Windpocken Geimpfte eine Herpes-zoster-Impfung benötigen.

Sie wollen noch mehr über das Thema erfahren? Dann besuchen Sie unseren Wissens-Hub „Impfen in der Schwangerschaft“: https://www.impfakademie.de/hubs/impfen-in-der-schwangerschaft/

Sie haben auch eine Frage der Woche? Stellen Sie uns diese gern unter https://www.impfakademie.de/q-and-a/

Präsentiert von GSK. Mehr Informationen gibt es unter www.impfakademie.de

„Immunisiert“ richtet sich an medizinisches Personal, im Gesundheitswesen Tätige und Medizinstudierende. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität übernehmen. Das Hören des Podcasts ersetzt keinen Arztbesuch.


NP-DE-ABX-AUDI-260011, Oktober 2026 NP-DE-ABX-WCNT-260024, Oktober 2026

Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Immunisiert, dem Impfakademie Podcast.

00:00:13: Ihr kompakter und unterhaltsammer Begleiter rund um das Thema Impfen?

00:00:17: Ich bin Kirstin...

00:00:18: ...und ich bin Loretta!

00:00:19: Und gemeinsam begleiten wir sie durch die Folgen dieser Staffel.

00:00:23: Schön dass Sie auch heute wieder mit dabei sind denn tatsächlich steht heute schon unser großes Staffelfinale an Und heute geht es ausnahmsweise einmal nicht um eine chronische Grunderkrankung, sondern um eine andere ganz besondere Situation und zwar um die Schwangerschaft.

00:00:40: Und das Schöne ist, dass für dieses Thema meine Expertin schon bei mir sitzt – denn Loretta hat viele Jahre als Ärztin in der Gynäkologie gearbeitet und bringt damit jede Menge Erfahrung im Themenbereich mit!

00:00:54: Ja, ganz genau.

00:00:55: Und ich freue mich sehr, dass wir uns heute endlich mal in meinem absoluten Lieblingsthema bitten mit dem Impfen in der Schwangerschaft.

00:01:02: Dann würde ich sagen lasst uns direkt los starten oder Kirstin?

00:01:05: Super gerne!

00:01:14: Um zu verstehen, warum wir überhaupt über dieses Thema Impfen in der Schwangerschaft sprechen.

00:01:20: Würde ich sagen müssen wir einmal eine ganz entscheidende Frage klären und zwar wie eine Schwangersschaft denn unser Immunsystem beeinflusst?

00:01:28: Und welche Auswirkungen das dann wiederum auf Infektionskrankheiten hat.

00:01:32: also was ändert sich eigentlich im Körper der Schwangeren?

00:01:36: Was passiert da Loretta?

00:01:38: kannst du uns hier einmal abholen?

00:01:40: Na klar.

00:01:41: Also was die meisten ja wissen ist, dass sich in der Schwangerschaft natürlich der Hormonhaushalt verändern muss und das ist auch zwingend notwendig denn das Kind ist ja sozusagen zu fünfzig Prozent genetisch fremd also fünfzig prozent der Gene kommen ja vom Vater.

00:01:56: Das heißt der Körper muss alles daran setzen diese Schwangershaft aufrechtzuerhalten Und das hat eben auch Einfluss auf das Immunsystem durch diese hormonellen Veränderungen.

00:02:06: Es kommt nämlich dazu, dass die entzündungshemmenden Prozesse eher im Vordergrund stehen und die ganzen pro-inflammatorischen Prozessen, die wir ja brauchen um Infektionen zu bekämpfen, die reduzieren sich ganz grob gesagt.

00:02:21: Und das führt eben dazu, daß das Risiko für bestimmte Infektionskrankheiten einfach steigt bzw schwangere auch oft viel schwerer erkranken.

00:02:30: Man kann damit vergleichen wie sich das Immunsystem zum Beispiel in höheren Lebensalter verändert Und dann kommen natürlich in der Schwangerschaft noch andere Sachen dazu.

00:02:40: Durch die wachsende Gebärmutter gibt es natürlich auch einen viel höheren Druck auf die Lunge, es gibt respiratorische Veränderungen und der Schleim kann schlechter abtransportiert werden.

00:02:49: das macht natürlich Infektionen problematischer und auch die ganze Blutzusammensetzung und der Blutstrom verändert sich auch was eben auch sein Einfluss daran hat.

00:03:00: Sehr schön.

00:03:01: Jetzt wissen wir, was sich im Körper der Schwangeren verändert wie sich unser Immunsystem verändert?

00:03:05: Wir werden anfälliger für Infektionen.

00:03:09: oder welche Infektion konkret können denn jetzt für eine schwangere oder auch für das ungeborene Kind besonders gefährlich werden.

00:03:16: Ja, das ist tatsächlich sehr vielseitig.

00:03:20: Wir denken ja meistens zuerst in solche Infektionserreger wie zum Beispiel Toxoplasmen, CMV-Listerien.

00:03:27: aber auch Röteln können gefährlich werden genauso wie Ringelröteln, Varicellen oder auch die Gruppe B Streptokocken und das sind jetzt alles vor allem Erreger, die eine Gefahr für das ungeborene Kind mit sich bringen.

00:03:40: Das Gleiche gilt natürlich auch für diverse sexuell übertragbare Erkrankungen.

00:03:45: Für die Schwangere selber, also für die Mutter sind eher so die Artenwegsinfektionen wie Influencer RSV oder COVID gefährlich.

00:03:53: Aber auch Masern können zum Beispiel mit schweren Pneumonien einhergehen und ganz besonders gefährdet sind natürlich alle Schwangerinnen, die ohnehin schon gewisse Grunderkrankungen haben.

00:04:04: Sehr sehr spannend!

00:04:05: Jetzt ist es so dass wir Leider nicht gegen alle, aber gegen einen Teil dieser Erkrankung-Infektionen, die du uns gerade genannt hast.

00:04:11: Glücklicherweise oder grundsätzlich impfen können!

00:04:15: Aber wie sieht das jetzt bei der Schwangerin aus?

00:04:16: Also welche Rolle spielen Impfungen denn jetzt in einer Schwangerschaft oder in der Schwangersschaftsvorsorge?

00:04:22: Ja, das ist genau wie du sagst.

00:04:24: Zum Glück gibt es für einige der erreger Impfungen wo wir bei den anderen wie zum Beispiel jetzt den Toxoplasmen oder Listerien das Risiko ja nur über Hygiene und Nahrungsmittelverzicht senken können.

00:04:37: Es gibt tatsächlich Impfungen, die in der Schwangerschaft explizit empfohlen werden und diese sind auch im Mutterpass dokumentiert.

00:04:45: Und auch Teil der Mutterschaftsrichtlinien.

00:04:48: Das ist sehr gut finde ich weil das ist natürlich so eine ständige Erinnerung.

00:04:52: man schaut in der schwangerschaft sowohl als Frauenärztin-Frauenarzt als auch als Schwangere selber ja sehr oft in den Mutterpass und wenn da immer die Impfungen auftauchen ist es natürlich eine super Erinnering.

00:05:03: Und gleichzeitig mit den Mutterschaftsrichtlinien besteht hier auch Aufklärungspflicht.

00:05:08: Das heißt, die Schwangeren müssen über diese empfohlenen Impfungen informiert werden.

00:05:14: Generell gilt in der Spangerschaft das Todimpfstoffe wenn sie indiziert sind möglich sind?

00:05:19: Lebendimpfstoffe sind aber in der Schwangerschaft kontralindiziert.

00:05:23: Super!

00:05:24: Sehr sehr wichtiger Hinweis.

00:05:26: Schon

00:05:27: gewusst?!

00:05:29: Bei der RSV-Prophylaxe für Säuglinge gibt es etwas Neues.

00:05:32: Die STIKO empfiehlt seit September neben ihr SEVI MAP nun auch einen zweiten langwirksamen Antikörper, und zwar den Antikörperkles RoviMap!

00:05:41: Und beide werden als gleichwertige Optionen zum Schutz von Neugeborenen und Säugslingen in ihrer ersten RSV Saison empfohlen.

00:05:50: Diese Empfehlung gilt grundsätzlich für alle Neugebornen und Säuslinger in ihrer erster RSVSaison ganz unabhängig davon

00:05:57: ob

00:05:58: bei ihnen ein Risikofaktor vorliegt.

00:06:01: Wichtig dabei, es handelt sich nicht um eine klassische Impfung sondern um eine passive Immunisierung, bei der schon fertige Antikörper an den Säugling verabreicht werden.

00:06:12: Neu ist also nicht wer geschützt werden soll, sondern womit.

00:06:16: neben ihr seht wie MAP steht mit Claesro wie MAPP nun eine zweite von der STIKO empfohlene Option zur Verfügung.

00:06:26: Jetzt lasst uns auch einmal ganz konkret werden, was die Impfungen angeht.

00:06:30: Und wir starten, würde ich sagen, einmal kurz vor der Schwangerschaft.

00:06:34: gibt es Impfungen, die man zum Beispiel schon bei Kinderwunsch überprüfen sollte oder nachholen sollte.

00:06:41: und ich habe noch eine weitere Frage, die sich da direkt daran anschließt.

00:06:45: Gibt es Impfung, in denen man eben vor einer Schwangersschaft durchführen sollte?

00:06:49: Weil sie vielleicht während einer Schwangenschaft dann nicht mehr möglich sind?

00:06:55: Ja, das ist eine sehr gute Frage und auch genau der richtige Zeitpunkt um über Impfungen nachzudenken.

00:07:01: Die allerwichtigste Antwort ist da quasi dass der Impfpass altersentsprechend ausführlich gefüllt sein sollte.

00:07:09: Das heißt alle Impfungen die die STIKO für Erwachsene in dem Alter empfehlt sollten schon mal dort drin seien und sie sollten erfolgt sein.

00:07:18: Und das würde ich auch nicht erst beim Kinderwunsch beachten, sondern am besten bei jedem Kontakt mit der Frau im reproduktiven Alter.

00:07:25: Also zum Beispiel wenn sie sich zum ersten Mal in der Praxis vorstellt.

00:07:29: Weil bei Kinderwund sind dann manchmal schon wieder viele andere Themen die zu besprechen sind so dass es natürlich super ist wenn die Impfungen da schon alle vollständig sind.

00:07:39: Generell gilt, ja man will in der Schwangerschaft natürlich so viel wie nötig machen aber eben so wenig wie möglich.

00:07:46: Deswegen ist es super wenn alle Impfungen die man vorher durchführen kann schon vorher durchgeführt wurden und ich hatte ja gerade schon gesagt die Lebendimpfung sind in der Spangerschaft kontraindiziert.

00:07:57: deswegen sollten gerade Frauen mit Kinderwunsch schon die Masernmums-Röteln-Impfung haben also vor allem wegen der Rötelkomponente und eben auch die Varicellenempfung weil das ja lebend empfungen sind.

00:08:09: Man sagt aus theoretischen Überlegungen, dass man nach diesen also nach allen Impfungen bei Kinderwunsch bzw.

00:08:15: vor allem nach den Lebendimpfung ein monatsichere Kontrazeption einhalten soll.

00:08:21: Nun kann es ja aber sein, dass die Person doch schneller schwanger wird oder vielleicht schon schwanger ist und man weiß es noch gar nicht.

00:08:28: Das heißt wenn ich jetzt versehentlich in einem kürzeren Zeitraum oder schon in der Schwangerschaft eine Lebendimpfung verabreicht habe, ist das kein Grund zur Sorge und keinen Grund für ein Schwangerschafterbruch!

00:08:40: Es gibt viele, viele hundert dokumentierte Impfungen weltweit die in der Spangerschaft durchgeführt wurden.

00:08:45: Also auch Lebendimpfung und da hat sich kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko gezeigt.

00:08:50: das ist einfach eine theoretische Überlegung weil man ja weiß lebend impf wirren in dem Fall können sich ja potenziell wieder vermehren und können potenzielle Erkrankungen auslösen und das wollen wir nicht.

00:09:02: Und ganz wichtig bei Kinderwunsch ist natürlich auch mal an den Impfpass des werdenden Papas zu denken, dass der eben auch alle Alters entsprechenden stikoämpfollenen Impfungen da drin stehen hat.

00:09:13: Wunderbar!

00:09:14: Jetzt ist also unsere Patientin zumindest was den Impfschutz angeht bestens auf eine Schwangerschaft vorbereitet.

00:09:20: wir gehen jetzt mal davon aus das sie auch schwanger wird.

00:09:23: Liebe Loretta, kannst du uns denn jetzt sagen, welche Impfungen denn ausdrücklich in ihrer Schwangerschaft oder in der anstehenden Schwangershaft dann empfohlen sind?

00:09:32: Genau.

00:09:33: Also das sind tatsächlich zwei Impfungen die in jeder Schwangersschaft durchgeführt werden sollen.

00:09:38: Die erste davon ist die Influenza-Impfung also die Grippeschutzimpfung Und diese Impfung soll ab dem zweiten Triemenon durchgeführt werden.

00:09:47: Meist ist das ja dann auch in der Krippesaison, wo der Impfstoff verfügbar ist und bei erhöhtem Risiko also zum Beispiel bei Frauen die noch zusätzliche Grunderkrankungen haben, Asthma oder ähnliches.

00:09:58: Die sollten die Impfung schon ab dem ersten Triemanon bekommen.

00:10:02: Und hier ist es tatsächlich so, dass die Impfung vor allem eben die Schwangere selber schützen soll.

00:10:07: Vor diesen möglicherweise sehr schweren Verläufen.

00:10:11: Schwangeren haben bei Influencer häufig Pneumonien und müssen häufig ins Krankenhaus.

00:10:15: Es kann sogar bis hin zum Multiorganversagen kommen.

00:10:19: Aber durch diese schwere Infektion hat natürlich auch das ungeborene eingebisses Risiko und es gibt eben Daten, die auf Wachstumsverzögerungen aber auch auf den Interuterienfrucht tot.

00:10:30: Also dass Versterben des Kindes vor der Geburt oder auch auf Frühgeburtlichkeit hinweisen.

00:10:35: Und das alles will man ja auf jeden Fall verhindern!

00:10:39: Es konnte auch gezeigt werden, dass durch die Influencerimpfung der Schwangeren diese infektionsbedingten Risiken deutlich reduziert werden konnten bei sehr guter Wirk-und-Sicherheit.

00:10:50: Das Kind selber kann ja erst ab sechs Monaten gegen Influenza geimpft werden, deswegen ist die Impfung in der Schwangerschaft quasi die einzige Schutzmöglichkeit in den ersten Lebensmonaten bzw.

00:11:00: vor der Geburt.

00:11:02: Die zweite Impfung, die empfohlen es, ist die Pathosis-Impfung also die Impfungen gegen Keuchwusten.

00:11:08: Da ist die Empfehlung, dass schwangere ab der achtentzwanzigsten Schwangerschaftswoche geimpft werden sollen.

00:11:14: Also im dritten Tremennon und bei erhöhter Frühgeburtsgefahr oder bei Frühgeburtbestrebungen sollte die Impfung ins zweite Treminnon vorgezogen werden damit man sie eben noch vor der Entbindung schafft.

00:11:26: Und hier sollte der Kombinations- impfstoff mit Tetanus und Difterie eingesetzt werden.

00:11:32: Ja, warum sollten Schwangere jetzt gegen Pertosis geimpft werden?

00:11:35: Es gibt immer wieder sehr hohe Fallzahlen.

00:11:37: Sie haben es wahrscheinlich in den vergangenen Jahren in der Presse auch mitbekommen und hier sind gerade die Säuglinge sehr gefährdet.

00:11:45: Die haben ein hohes Risiko für Komplikation zum Beispiel für Arpnönen also für solche Atmaussetzer aber auch für Pneumonien, für Krampfanfälle und tatsächlich die Personen, die am häufigsten an Keuchlusten versterben sind, Säughlinge unter sechs Monaten.

00:12:02: Und die Impfung selber von Säuglingen kann ja erst ab dem Alter von zwei Monaten erfolgen.

00:12:07: Das heißt, zwischen der Geburt und der Impfung beziehungsweise auch dauert dann noch ein Moment bis der Impfschutz wirklich aufgebaut ist gibt es eine Schutzlücke.

00:12:16: Und tatsächlich gibt es für Keuchhusten, für Pettussis keinen natürlichen Nestschutz weil man weiß dass die Antikörper wenn eine Frau geimpft wurde oder die Erkrankungen hatte sehr schnell wieder abfallen.

00:12:30: Wahrscheinlich ist sie dann selber noch geschützt, weil ja auch andere Faktoren im Immunsystem eine Rolle spielen.

00:12:36: Aber gerade diese IgG-Antikörper sind die einzigen Antikörper, die über die Plazenta an das Kind weitergegeben werden können.

00:12:44: und das ist sozusagen das Konzept des Nestschutzes, dass ab dem zweiten Trimenon die schwangere Antikörper für gewisse Erkrankungen über die Plazenta anders kindweiter gibt.

00:12:56: Und deswegen ist es eben sehr sinnvoll in der Schwangerschaft gegen Keuchösten zu impfen, um dieses Antikörper-Level wieder sehr hochzutreiben.

00:13:04: Damit die schwangere oder der Körper der Schwangeren die Möglichkeit hat möglichst viele Antikörper dem Kind zu geben und diese ersten ungeschützten Monate überbrücken.

00:13:16: Gleichzeitig ist die Impfung aber auch für die Schwangere selber sinnvoll, denn auch da will man natürlich Infektionen mit Keuchhusten vermeiden.

00:13:23: Aber kann sie wieder andere anstecken?

00:13:26: Selber auch krank sein und vor allem dieser starke schwere Husten über Wochen und Monate gibt es natürlich auch wieder ein Risiko für vorzeitige Wehnentätigkeit und andere Schwangerschaftskomplikation.

00:13:38: Wichtig ist hier noch zu nennen, dass natürlich auch das nahe Umfeld des Neugeborenen.

00:13:43: Also zum Beispiel der Vater die Großeltern, Geschwister

00:13:45: etc.,

00:13:46: alle gegen Keuchusten geschützt sein sollten.

00:13:49: also die Erwachsenen sollten innerhalb der vergangenen zehn Jahre eine Impfung bekommen haben sonst sollte diese jetzt aufgefrischt werden am besten bis zu vier Wochen vor der Geburt.

00:14:00: Und tatsächlich ist es so, dass diese Impfung große Erfolge schon erzielt hat.

00:14:05: Man weiß nämlich, das ohne Impfung der Mutter ungefähr elf von zehntausend Säuglingen an Keuchhusten erkranken und sieben müssen davon ins Krankenhaus.

00:14:14: Mit Impfungen ist es tatsächlich nur ein Säukling von Zehntausende erkrankt und gar keiner muss ins Krankenhause.

00:14:20: Das ist ja wirklich was man vermeiden will mit einem kleinen Baby in's Krankenhaus zu müssen!

00:14:27: Generell gilt in der Schwangerschaft, das hatte ich ja schon gesagt.

00:14:29: Weitere Todimpfungen sind möglich.

00:14:32: wenn zum Beispiel eine andere Impfung jetzt unbedingt ansteht dann darf die natürlich auch durchgeführt werden und gerade bei Schwangeren mit Grunderkrankungen sind teilweise noch andere Impfungen indiziert.

00:14:42: Ich denke da zum Beispiel an die jährliche Covid-Impfung.

00:14:46: Und ein weiteres Feld, das würde jetzt aber den Rahmen sprengen ist natürlich auch die Reiseimpfberatung.

00:14:52: Denn gerade da müssen Schwangere noch mal gesondert beraten werden, weil auch da eine gelebend Impfung natürlich eine Rolle spielen können, die in der Schwangerschaft eben kontraindiziert sind.

00:15:03: Super!

00:15:03: Vielen vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

00:15:06: und ja einfach zwei sehr relevante Impfungen – die Influencer-Impfung und die Pathosis-Impfund, die wirklich für jede schwangere relevant sind.

00:15:15: Bei der Petussisimpfung, also der Impfungen in Keuchhusten muss sich noch einmal kurz nachhaken.

00:15:18: Du hast gerade schon gesagt es ist wichtig dass die Schwangere während ihrer Schwangerschaft geimpft wird.

00:15:23: häufig kommt dann die Frage Ist das denn wirklich notwendig?

00:15:26: Dass die schwangere in jeder Schwangersschaft geimpfter?

00:15:29: Wir haben jetzt zum Beispiel auch Frauen die wurden vielleicht erst vor zwei Jahren Geimpft.

00:15:33: deswegen hier nochmal die frage an dich Warum ist es denn wichtig dass diese impfung wirklich in jeder schwangerschaft durchgeführt wird?

00:15:41: Ja, das ist tatsächlich eine sehr häufige Frage die wir wahrscheinlich in hast jeder Veranstaltung gestellt bekommen.

00:15:47: Tatsächlich ist es so dass wirklich in jeder Schwangerschaft geimpft werden soll weil wie ich schon sagte dieser Antikörperspiegel so schnell wieder abfällt.

00:15:56: Das heißt wenn ich vielleicht vor zwei Jahren geimpfter wurde und jetzt den Spiegel bestimmen würde sind möglicherweise gar keine Antikörper mehr nachweisbar oder nur sehr wenige.

00:16:06: Für den Eigenschutz reicht das aufgrund der anderen Immunmechanismen, die eine Rolle spielen vermutlich noch aus.

00:16:13: Es ist aber einfach kein hoher Spiegel da um etwas anders Kind weiterzugeben – um Antikörper weiter zu geben brauche ich natürlich auch eine ausreichende Anzahl.

00:16:23: und deswegen ist eben der Sinneimpfung in der Schwangerschaft diesen Titel sehr hochzutreiben, maximal zu steigen.

00:16:32: und deswegen impft man eben auch im dritten Triminon, weil da diese Abgabe von Antikörpern über die Plazente besonders stark ist.

00:16:43: Und tatsächlich ist es so dass wenn man jetzt beim Kind messen würde nach der Geburt dann übersteigt der Antikörperspiegel tatsächlich sogar den mütterlichen Spiegel.

00:16:51: also das ist wirklich ein sehr großes Erfolgsrezept was man da erreichen kann mit diesem Nestschutz.

00:16:58: Super, vielen lieben Dank für die Klarstellung.

00:17:00: Jetzt sind wir ja schon beim Nestschutz und den Schutz der Neugeborenen.

00:17:05: Es gibt auch eine weitere Erkrankung, die sehr gefährlich werden kann für Säuglinge Und das ist die RSV-Infektion also die Infektion mit dem respiratorischen Synthesialvirus.

00:17:14: und der ein oder andere weiß es.

00:17:16: Auch hier gibt es eine Impfung Die in der Schwangerschaft angeboten werden.

00:17:21: Kannst du uns hierzu vielleicht einmal abholen?

00:17:24: Ja klar, sehr gerne.

00:17:25: Wie du schon sagst seit es ist ein Impfstoff zwischen der vierundzwanzigsten und dreißigsten Schwangerschaftswoche zugelassen Und es gibt gewisse perinatologische Fachgesellschaften, die die Impfung auch schon ab der dreißigsten Schwangerschaftswoche in der Saison empfehlen.

00:17:44: Aber nach participativer Entscheidungsfindung das heißt sozusagen mit der Schwangerin gemeinsam soll diskutiert werden wie sind die Risiken?

00:17:53: Wie ist der Nutzen?

00:17:54: also gibt zum Beispiel irgendwelche Grunderkrankungen, die noch mit berücksichtigt werden müssen und so soll gemeinschaftlich sozusagen die Entscheidung getroffen werden ob man die Spangere impft oder nicht.

00:18:06: Eine Stikoempfehlung für die RSV-Impfung in der Spangerschaft gibt es noch nicht, das bedeutet gleichzeitig natürlich auch dass die Impfung nicht automatisch von der Krankenkasse übernommen wird.

00:18:17: also wenn sich die Spagare dazu entscheidet sich impfen zu lassen muss die Kostenübernahme vorher geklärt werden bzw.

00:18:24: muss es gegebenenfalls selbst bezahlt werden.

00:18:28: Wir empfiehlt hingegen, dass alle Säuglingen ihrer ersten RSV-Saison eine Gabe von monoklonalen Antikörpern gegen RSV bekommen sollen.

00:18:37: Also so eine sogenannte passive Immunisierung um selbst sozusagen diesen Schutz zu haben.

00:18:43: Super!

00:18:44: Vielen Dank für die Klarstellung.

00:18:47: Schon gewusst?

00:18:48: Eine Impfung muss nicht unnötig wehtun.

00:18:51: schon einfache Maßnahmen können dabei helfen Schmerzen und Stress beim Impfen zu reduzieren.

00:18:56: Bei Babys können zum Beispiel stillen, nuckeln oder in einem höheren Alter auch kleine Mengen einer Süßenflüssigkeit helfen.

00:19:04: Bei älteren Kindern können Ablenkung etwa durch Spielzeugmusik Gespräche mit den Eltern aber auch die Nähe zu den Eltern einen Impftermin erleichtern und auch Jugendliche und Erwachsene profitieren von Ablenkungen und bewussten Atemtechniken.

00:19:20: Auch die Körperhaltung macht ein Unterschied Kinder ab etwa drei Jahren, Jugendliche Erwachsene sollten in der Regel aufrecht sitzen.

00:19:28: Hinlegen empfiehlt sich beispielsweise dann wenn jemand bei früheren Impfungen oder Blutagnahmen bereits einmal unwächtig geworden ist.

00:19:35: Mein Tipp für die Praxis?

00:19:37: Das RKI hat die wichtigsten Empfehlungen auf dem Poster Stressfrei Impfen kompakt zusammengefasst einfach einmal reinschauen ausdrucken und vielleicht sogar direkt im Impfzimmer aufhängen.

00:19:52: Jetzt kann ich mir vorstellen, dass das Thema Impfen in der Schwangerschaft für viele Schwangere ein doch recht sensibles Thema ist.

00:19:59: Welche Sorgen oder Vorbehalte hast du denn bei schwangerem Schorn gegenüber Impfungen erlebt und wie begegnet man diesen Vorbehaltenden am besten?

00:20:09: Ja, Schwangeren haben ja meist generell gegen Medikamente Eingriffe jeglicher Art, eine gewisse Zurückhaltung was auch total gut und richtig ist.

00:20:20: Gerade hinsichtlich der Ernährung oder so bekommt man ja auch viele Empfehlungen sodass man dann einfach vorsichtig ist.

00:20:27: Und das ist auch gut denn man sagt ja wie ich vorhin schon sagte so viel wie nötig so wenig wie möglich und umso besser ist es eben die meisten Impfungen schon bei Kinderwunsch durchzuführen, dann hat man in der Schwangerschaft nur noch Influencer und Keuchfüsten was aber wie ich schon sagte in jeder Schwangershaft erfolgen sollte.

00:20:46: Die größte Angst ist wahrscheinlich dass dieser Mythos kursiert das Impfungen Fehlgeburten auslösen sollen.

00:20:53: dies ist aber tatsächlich nicht so.

00:20:55: es gibt viele viele viele Daten die das widerlegen konnten.

00:21:00: Trotzdem empfiehlt das RKI nach wie vor, dass man Impfungen wenn es nicht unbedingt sein muss lieber erst ab dem zweiten Tremennon durchführen soll.

00:21:09: Und das liegt einfach daran dass man vermeiden möchte im ersten Treminnon treten ja nun mal leider recht häufig Fehlgeburten auf, dass diese eben mit der Impfung assoziiert werden.

00:21:19: Dass die Schwangere oder die Frau dann in dem Fall nicht denkt Mensch hätte ich mich doch nicht impfen lassen.

00:21:25: Dann wäre die Fehlgeburte passiert, nicht passiert weil das ist eben genau dieser Zusammenhang den es eben nicht gibt.

00:21:31: Der soll aber auch nichts suggeriert werden.

00:21:33: deswegen Theoretisch Impfungen erst ab dem zweiten Terminon, also die Todimpfung.

00:21:38: Aber es ist auch im ersten Terminonn möglich.

00:21:40: hier muss man einfach nur gut aufklären dass Impfungen und Fehlgeburte keinen Zusammenhang miteinander haben.

00:21:47: Sehr schön, Mythos ist mein Stichwort.

00:21:50: Wir gehen davon aus, dass das Baby geboren wurde.

00:21:52: Möglicherweise steht die Stillzeit an und hier gibt es zwei Mythen, die man oft hört oder begegnet.

00:21:59: Ich würde das als Frage formulieren.

00:22:02: Das Erste wäre eigentlich so, dass stillen einen ausreichenden Schutz vor Infektionen bietet, sodass womöglich die Impfungen im Säuglingsalter anstehen gar nicht mehr notwendig sind, dass sie ersetzt werden können durch das Stillen.

00:22:17: zweite Mythos, den man ganz oft hört ist dass stillende Mütter nicht geimpft werden sollten.

00:22:22: Also wie sieht es hier aus?

00:22:23: dürfen stillende mütter eigentlich selbst noch geimpfet werden?

00:22:27: Ja also zum ersten Teil deiner frage kann ich schon mal ganz klar sagen nein muttermilch ist kein ausreichender Schutz vor Infektionen.

00:22:36: Muttermilche ist natürlich eine wirklich tolle Sache.

00:22:38: das Kind bekommt viel darüber mit unter anderem auch IGA-Antikörper, also diese Schleimhautantikörper und auch gewisse Immunzellen.

00:22:47: Das unterstützt natürlich das Immunsystem.

00:22:50: Es gibt ja auch wie schon sagt den Nestschutz.

00:22:53: aber die eigenen aktiven Impfungen sind doch deutlich wirkungsvoller und sind sozusagen ein Nicht weg zu denken der Baustein der Impfprävention oder der Prävention im Säuglingsalter.

00:23:05: Die Muttermilch ist sozusagen ein Netter Zusatz würde ich jetzt mal zusammenfassen, das heißt auch wenn Kinder gestillt werden unbedingt trotzdem zeitgerecht die Säuglingsimpfungen durchführen.

00:23:18: Die Stillen selber darf alle Impfungen erhalten.

00:23:21: Da gibt es jetzt nicht mehr diese Trennung nach Lebend- und Todimpfstoffe, also alle Impfung die indiziert sind.

00:23:28: Die sollten auch erfolgen zum Beispiel die Keuchschustenimpfung.

00:23:30: wenn jetzt aus irgendwelchen Gründen doch nicht geschafft wurde in der Schwangerschaft vielleicht weil das Kind zu früh kam dann sollte die jetzt noch im Wochenbett durchgeführt werden weil Mütter können ja das Kind auch wieder mit Keuchchusten anstecken.

00:23:44: Zwei Impfungen sind tatsächlich in der Stillzeit kontraindiziert, das ist zum einen die Reiseimpfung gegen Denken gehen.

00:23:50: Und auch die Gelbfieberimpfung sollte erst erfolgen, wenn der Säugling älter als sechs Monate alt ist.

00:23:56: Also wenn er theoretisch auch schon selbst geimpft werden dürfte.

00:24:00: Das betrifft die Reiseimpfberatung.

00:24:02: aber so was wir jetzt hier in Deutschland als Standardimpfungen brauchen das darf alles in der Stillzeit durchgeführt werden und hier ist der späteste Zeitpunkt wo man Impflücken auf jeden Fall schließen sollte.

00:24:15: Umgetätigt ist es auch so, dass wir manchmal die Frage bekommen dürfen.

00:24:18: Denn Kinder haben Lebendimpfungen erhalten wenn die Mutter wieder schwanger ist und das kann man ganz klar mit Ja beantworten.

00:24:26: Die Kinder dürfen die Lebend Impfung bekommen?

00:24:29: Klar!

00:24:29: Lebend Impfungen haben abgeschwächte lebende Krankheitserreger, die sich potenziell vermehren können und die man potentiell verbreiten kann.

00:24:37: deswegen muss man hier gerade zum Beispiel bei der Rota Virus-Impfung natürlich Hygiene einhalten beim Windeln wechseln aber ansonsten geht davon jetzt keine so große Gefahr aus, dass man das vermeiden sollte.

00:24:49: Die Schutzwirkung übersteigt da – das Risiko

00:24:52: deutlich.".

00:24:53: Wunderbar!

00:24:54: Vielen vielen Dank für diese Einblicke und die Klarstellung.

00:24:57: Und damit sind wir tatsächlich auch schon fast am Ende unseres Interviews angekommen.

00:25:02: Natürlich darf auch heute unsere klassische immunisiert Abschlussfrage nicht fehlen.

00:25:08: Liebe Loretta, wenn unsere Zuhörerinnen ab morgen jetzt eine Sache anders machen könnten.

00:25:15: Was wäre in deinen Augen denn beim Thema Impfen in der Schwangerschaft der wichtigste Hebel?

00:25:22: Ja ja, schön dass ich diese Frage auch mal gestellt bekomme.

00:25:25: Ich denke da in allererster Linie an unsere schlechten Impfwurden in der Schwangerschaft.

00:25:31: es ist nämlich so das aktuell nur dreiundzwanzig Prozent der Schwangeren gegen Influencer geimpft wurden.

00:25:37: bei Paitussis ist immerhin die Hälfte.

00:25:40: aber das bedeutet immer noch dass jede zweite Frau und jedes zweite Kind ungeschützt ist, also ein sehr großer Teilbeinfluencer sogar noch mehr.

00:25:49: Und deswegen wäre mein Appell an alle Allgemeinmedizin und allgemein Medizinerinnen, an alle Gynäkologen oder auch an alle anderen, die schwangere Frauen mit Kinderwunsch sehen, an die Impfungen zu denken – auch nochmal der kleine Hinweis, dass die Aufklärung darüber ist verpflichtend!

00:26:08: In der Frauenherkunde sehen wir die Schwangeren ja super häufig.

00:26:11: Wir sehen sie alle zwei bis vier Wochen sofort.

00:26:14: Es gibt also sehr, sehr viele Chancen über Impfungen zu sprechen und vielleicht an alle Schwangerinnen hier die uns zuhören oder an alle Personen mit Kinderwunsch.

00:26:24: Neben den ganzen Dingen, die es zu beachten gibt, Vorsäure ein, dem

00:26:28: etc.,

00:26:29: wünsche ich mir das Impfungen eben auch zu dem Bild einer gesunden Schwangerschaft und zu einer Schwangersschaftsvorsorge einfach so in der Bevölkerung irgendwann mit dazugehören.

00:26:40: Das wäre sehr,

00:26:42: Vielen lieben Dank, Loretta.

00:26:45: Vor allem für das spannende Gespräch, für die tollen Einblicke, die du uns gegeben hast und mir hat es wieder einmal richtig viel Spaß gemacht!

00:26:52: Ja, mir auch total.

00:26:54: Vielen Dank für deine schönen Fragen.

00:26:56: Sehr sehr gerne.

00:27:00: Natürlich darf auch in dieser Folge die Frage der Woche nicht fehlen.

00:27:05: Dieses Mal geht es um die Herpes-Zoster-Impfung, also um die Impfung gegen Gürtelrose und seit diesem Jahr wird die Impfungen ja auch bei Personen mit erhöhtem Risiko schon ab achtzehn Jahren empfohlen.

00:27:18: Und nun ist es so dass ein Herpes Zoster, eine Gürttelrose entsteht durch die Reaktivierung des Varicellazostervirus.

00:27:24: Also dem Virus das für die Windpocken verantwortlich ist.

00:27:28: Nun ist es aber so, dass gerade viele junge Menschen ja schon die Varicellenimpfung also die Impfungen gegen die Windpocken erhalten haben und damit nie eine natürliche Windpokkeninfektion durchgemacht

00:27:38: haben.

00:27:39: Und die Frage, die sich hier natürlich stellt, ist ob Menschen, die eine Windpocke-Impfung erhalten haben denn jetzt trotzdem noch eine Herpesoster-Impfun brauchen oder ob es hier irgendwie eine andere Empfehlung gibt?

00:27:52: Liebe Loretta kannst du uns hier auch einmal aufklären!

00:27:55: Ja, das ist eine spannende Frage und es wird wahrscheinlich in der Praxis jetzt immer häufiger werden.

00:28:01: Tatsächlich dass Herbiszoster ja immer dann entstehen kann, wenn das Varicella-Virus schon im Körper vorhanden ist.

00:28:10: Das ist natürlich nach einer Windpockenerkrankung der Fall.

00:28:14: Es ist aber auch noch eine Varicellentimpfung der fall, denn das ist ja wie ich vorhin schon sagte eine Lebendimpfungen.

00:28:20: Das heißt es enthält abgeschwächte Varicellazostaviren die dann auch im Körper persistieren und eine Gürtelrose auslösen könnten.

00:28:29: Das Risiko ist zwar viel, viel geringer aber eben nicht null.

00:28:34: Und deswegen empfiehlt die STIKO, die Herbestoster-Impfung auch für alle Personen mit Indikationen also für alle ab sechzig Jahren oder für alle mit Grundschrank runterkrankungen.

00:28:43: Aber achtzehn unabhängig von vorheriger Impfung oder Infektion das heißt auch wenn die Personen in der Kindheit geimpft wurden und jetzt eine Indikacion haben sollen sie die Gürtelrose Impfung unbedingt erhalten.

00:28:57: Super!

00:28:58: Und auch hier viele lieben Dank für die... kurze, unkompakte Klarstellung.

00:29:03: Und damit geht nicht nur unsere heutige Folge sondern auch die aktuelle Staffel zu Ende!

00:29:09: Noch einmal vielen Dank an meine Kollegin Loretta Keller für das tolle Interview und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an Sie fürs Zuhören – und dafür dass sie uns durch diese Staffel begleitet haben.

00:29:22: Wenn Sie die häufigsten Fragen rund um das Thema Impfen in der Schwangerschaft noch mal nachlesen wollen dann schauen Sie doch gerne einmal auf der Seite.

00:29:30: Wir haben einen entsprechenden FAQ-Artikel für sie vorbereitet und den Link zu diesem Artikel finden Sie in den Shownotes.

00:29:38: Und wenn Ihnen diese Folge vielleicht auch die ganze Staffel gut gefallen hat, dann lassen Sie uns doch gerne eine positive Bewertung da!

00:29:45: Empfehlen Sie uns weiter – und vergessen Sie nicht, den Kanal zu abonnieren, damit Sie keine weitere neue Folge verpassten!

00:29:53: Denn wir verabschieden uns für dieses Jahr noch nicht so ganz, denn es wird noch eine Special-Folge geben.

00:29:59: Da werden meine Kolleginnen Loretta und Miriam sie noch einmal auf den neuesten Stand bringen.

00:30:04: Sie sprechen über aktuelle Meldungen und spannende Entwicklungen aus der Welt des Impfens.

00:30:09: Also unbedingt wieder reinhören!

00:30:12: Bis dahin machen Sie's gut, bleiben Sie gesund und bis zum nächsten Mal bei Immunisiert.

00:30:17: Tschüss!

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